«Das Leben gibt uns viele Rollen.
Doch wir sind nie eine davon.

Die spannendste Entdeckung?
Die Person hinter allen Rollen.»

Mein Spiel des Lebens

demütig. dankbar. neugierig.

Für mich ist das Leben ein Spiel – nicht im Sinne von Oberflächlichkeit oder Beliebigkeit, sondern als Einladung, es bewusst, neugierig und mutig zu gestalten. Ein Spiel lebt von Bewegung, Entwicklung und der Bereitschaft, neue Wege auszuprobieren.

Genau das fasziniert mich am Leben:
Die Möglichkeit, immer wieder zu lernen, Grenzen zu verschieben und neue Seiten an uns selbst zu entdecken. Nicht um zu gewinnen. Sondern um zu wachsen.

Meine grösste Freude in diesem Spiel ist es, Menschen zu inspirieren – und mich dabei selbst immer wieder neu zu entdecken.


Der Startschuss

Schon früh waren Bewegung, Energie und Teamgeist ein wichtiger Teil meines Lebens. Mit drei Jahren begann ich Hockey zu spielen – eine Leidenschaft, die mich mein ganzes Leben begleiten sollte. Mit 15 Jahren zog ich alleine nach Kanada und besuchte dort die High School. Diese Zeit lehrte mich, Verantwortung zu übernehmen, mutige Entscheidungen zu treffen und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln.

Später durfte ich meinen Traum als Profiathlet leben. Mein Weg führte mich durch verschiedene Stationen im internationalen Eishockey und bis ins Umfeld der NHL.

Doch mein Weg verlief nie geradlinig. Ich durfte Siege feiern, Niederlagen erleben und erfahren, dass die wichtigsten Entwicklungen oft genau dort entstehen, wo wir herausgefordert werden. Der schönste Moment war nicht immer, selbst den Puck ins Tor zu schiessen.

Manchmal war es der Moment davor – ein kleiner Hinweis, ein Gedanke oder eine Ermutigung – und dann zu erleben, wie ein anderer Mensch über sich hinauswächst. In diesen Momenten begann ich zu verstehen, was mich wirklich antreibt:

Nicht nur der eigene Erfolg, sondern die Möglichkeit, Menschen auf ihrem Weg zu begleiten.

So entwickelte sich aus dem Spieler immer mehr der Coach.


Vom Spielfeld zur Lebensschule

Der Sport war meine erste Lebensschule. Über drei Jahrzehnte durfte ich erleben, was Menschen möglich machen können, wenn Leidenschaft, Vertrauen, Disziplin und Entwicklung zusammenkommen. 17 Jahre lang durfte ich als Profi-Eishockeyspieler meinen Traum leben.

Danach begleitete ich während 17 Jahren als Trainer Menschen und Teams auf höchstem Niveau. Ich durfte Erfolge feiern, Niederlagen erleben und erkennen:

Hinter jeder Leistung steht immer ein Mensch.
Nicht nur Talent entscheidet.
Nicht nur Technik.
Nicht nur Strategie.

Es sind Vertrauen, Klarheit und Verbindung – und die Fähigkeit, über sich hinauszuwachsen.


Was Entwicklung wirklich bedeutet

Neben dem Sport begann ich, die Welt mit anderen Augen zu entdecken und verschiedene Kulturen und Lebensweisen kennenzulernen.

Eine besonders prägende Erfahrung waren meine Begegnungen mit den Shipibo im Amazonasgebiet von Peru. Diese Erfahrungen haben mir gezeigt:

Wie unterschiedlich Menschen leben können – und gleichzeitig, wie ähnlich wir uns in unserem Innersten sind.

Wir alle suchen nach denselben Dingen: Verbindung. Sinn. Freiheit. Und das Gefühl, wirklich lebendig zu sein.

Ich habe gelernt: Entwicklung beginnt nicht damit, noch mehr zu leisten. Sie beginnt mit Bewusstsein.

Viele unserer Grenzen entstehen nicht im Außen, sondern in uns selbst – durch Erfahrungen, Überzeugungen und Muster, die oft unbewusst unser Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen. Persönliche Entwicklung bedeutet für mich nicht, jemand anderes zu werden. Es bedeutet, Schicht für Schicht freizulegen, was bereits in uns vorhanden ist. Denn unser grösstes Potenzial entsteht nicht durch mehr Druck – sondern durch weniger inneren Widerstand.


Meine Vision

Ich bin vieles: Spieler. Coach. Begleiter. Entdecker. Mensch. Viele Rollen. Viele Erfahrungen. Viele Geschichten. Doch am Ende geht es immer um eines: Den Mut zu haben, ganz ich selbst zu sein.

Keine Rolle definiert, wer wir wirklich sind. Sie sind Stationen unserer Reise – sie formen uns, aber sie sind nicht unser Kern.

Meine Vision ist es, diese Freude am Leben weiterzugeben – im Sport, im Coaching und im Alltag. Menschen daran zu erinnern, dass in ihnen mehr steckt, als sie oft selbst glauben. Dass das Leben nicht vollständig kontrolliert werden muss, sondern entdeckt werden darf. Mit Vertrauen, Offenheit, Mut und mit dem inneren Feuer, das entsteht, wenn wir beginnen, wirklich wir selbst zu sein.